Im Juni 2000 feierte Himmighofen mit Stolz sein 750 jähriges Bestehen.

Wie der Strukturwandel in den vergangenen hunderte Jahre bis hin zur neueren Zeit stattgefunden hat, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten zur Ortschronik.

Das Dorf Himmighofen war ,,vierherrisch‘, deren Herren zur Hälfte die Grafen von Katzenelnbogen waren. Himmighofen war zum ersten Mal im Teilungsvertrag der Grafen von Katzenelnbogen erwähnt, der im Hessischen Staatsarchiv Marburg als Bestandteil des sogenannten Hessischen Samtarchives überliefert ist und den M. Sponheimer in seiner Landesgeschichte der Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1932, Seite 257 bis 262, veröffentlicht hat.

Im Vertrag kommt Himmighofen an drei Stellen, in der Schreibweise Himmingoben, Himmingobin und Himmengoven vor.  Der Vertrag ist nicht datiert. Nach Sponheimers Einschätzung soll er zwischen 1250 und 1260 geschlossen worden sein.

Himmighofen gehörte in der Niedergrafschaft zum Amt Reichenberg und erlebte in den nächsten Jahrhunderten den häufigen Besitzerwechsel der Niedergrafschaft mit. So kommt die Niedergratschaft durch Heirat 1479 in den Besitz von Hessen. Als 1567 Landgraf Philipp, Herrscher von ganz Hessen stirbt, wird Hessen an seine 4 Söhne aufgeteilt.

Die ehemalige Niedergrafschaft fiel an Hessen-Rheinfels. 1583 übernimmt Wilhelm von Kassel die Niedergrafschaft Rheinfels. 1648 wurde dessen Nebenlinie Hessen-Rotenburg mit ihr ausgestattet.

Auf Betreiben Napoleons wurden während der französischen Besatzungszeit, die vielen kleinen Territorialherrschaften im Taunus und Westerwald zum Herzogtum Nassau vereint. Nach dem verlorenen Krieg 1866 gegen Preußen und der gewaltigen Schlacht bei Zorn, kam das Herzogtum Nassau zu Preußen und wurde Regierungsbezirk Wiesbaden.

Nach dem Ende des II. Weltkrieges wurden die vier rechtsrheinischen Kreise mit dem Hunsrück, der Eifel, Rheinhessen und der Pfalz zum Land Rheinland-Pfalz zusammengeführt. Bei der Verwaltungsreform 1972 wurden die Kreise Unterlahn und der Loreleykreis, so nannte sich der Kreis St.Goarshausen zusammengelegt.

Wir wenden uns nun jüngere Zeiten ab 1800 zu. Wir lesen von Hungersnöten 1816/17, 1829, und 1853/54, die viele Bewohner des Dorfes veranlassten nach Nordamerika auszuwandern um dort ihr Glück zu suchen. Wir wissen wenn Gewehre für die Bürgerwehr angeschafft werden mussten, wie viel Pulver und Blei verbraucht was für den Nachtwächter bezahlt wurde und wie viel für den Feldschütz an Besoldung anfiel. Die Armenkasse musste öfters an Geldmitteln aufgestockt werden, da es für die wirklich armen und kranken Leute nicht ausreichte. Wir können nachlesen wie junge Paare die heiraten wollten, bei ihrer Gemeinde einen Antrag stellen und nachweisen mussten, dass sie für ihre Nahrung aufkommen konnten. Wollte ein junger Mann oder eine junge Frau außer Landes heiraten, musste zuerst eine Befreiung aus der Leibeigenschaft beim Landesherrn beantragt werden. Die Befreiung erfolgte nur gegen eine Gebühr.

Himmighofen von 1900 bis zum Jahr 2000.

Die Landwirtschaft von der alle Bewohner des Dorfes lebten, hat sich in den ersten 50 Jahren des Jahrhunderts nicht wesentlich verändert. Anstatt mit Sichel und Sense, wird mit der Mähmaschine und dem Selbstbinder das Getreide geerntet. Dreschflegel und Windmühle haben ausgedient. Dafür gibt es die Dreschmaschine. Auch die Betriebsgrößen sind fast unverändert. Großbauern gibt es nicht mehr.

Bei der Viehzählung 1953 gab es 51 tierhaltende Betriebe, an Rindvieh wurden 394, davon 127 Kühe gezählt. 36 Arbeitspferde, 85 Schafe, 653 Schweine, 1250 Hühner, 4 Ziegen, 12 Enten, 3 Gänse, und 12 Bienenstöcke, wurden gehalten. Mit dem Wandel der Zeit ist  Himmighofen ist kein Bauerndorf mehr. Noch zu Beginn der 60er Jahre gab es in Himmighofen nur 3 Telefonanschlüsse. Heute ist    zumindest ein Telefonanschluss an jedem Haus und der Internetanschluss nach Bedarf nicht mehr wegzudenken.

Noch zu Beginn der 60er Jahre gab es in Himmighofen nur wenige Telefonanschlüsse. Heute ist    zumindest ein Telefonanschluss an jedem Haus und der Internetanschluss nach Bedarf nicht mehr wegzudenken. Seit 2001 wird die Gemeinde Himmighofen von privater Hand über das Internet weltweit präsentiert.

                     Die Geschichte des Dorfes Himmighofen.

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Himmighofen ist ein Dorf auf den Höhen des Taunus, eingebettet zwischen Lahn und Rhein, eine Gemeinde mit ca.320 Einwohner. # 318(2017) / 380(2002).
Mit insgesamt 32 Ortsgemeinden zählt Himmighofen zur Verbandsgemeinde Nastätten. Unser ländlicher Raum wird auch das “Blaue Ländchen” genannt, Blaufärbereien von Tücher und Tuchgarn waren hier ansässig.
[Das Blaufärben von Tuchgarn und Tücher war im Mittelalter neben der Landwirtschaft und Tierhaltung bis Ende des 19. Jahrhundert als Erwerbsgrundlage in unserer Gegend beheimatet] Himmighofen befindet sich geografisch nur wenige Kilometer von der Loreley bei St. Goarshausen am Rhein entfernt.

 Letzte Änderung am 24.03.2014

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Himmighofen blüht
Hallo liebe Naturfreunde oder die es werden wollen, wir wollen gemeinsam mit euch unser Dorf zum blühen bringen.
Aber wie soll das gehen?
Hier die Lösung:
Alle die Spaß daran haben, besonders angesprochen sind die Kinder und Jugendliche aus unserem Dorf. Ihr bekommt vom Ortsbürgermeister Sonnenblumenkörner, diese werden von euch in den Vorgärten bei eurem zuhause oder bei sonstigen netten Menschen ausgesät. Ihr pflegt diese und beobachtet die Sonnenblumen beim wachsen.
Es wäre auch schön wenn sich Erwachsenen an der Aktion beteiligen würden
Und in der Blütezeit dieser Sonnenblumen wird ein Komitee diese besichtigen und bewerten.
Nach Auswertung dieser Aktion, wird die schönste Blüte, die kreativste Anlage bewertet und es werden hierfür Preise auf euch warten.
Holger Breithaupt
(Ortsbürgermeister)